Schüler dürfen selbst Elektro-Autos programmieren

121936326

Schüler nehmen an einem dreitägigen Hochschul-Camp für Technikbegeisterte teil. Brabus stellt Fahrzeuge zur Verfügung. Praxis ist gefragt.

Zwei schwarze, glänzende Limousinen hat jemand im kleinen Technikum an der Hochschule Ruhr West (HRW) geparkt. Kabel führen zu den Tischen drumherum. An den mit Computern und Steuergeräten ausgestatteten Arbeitsplätzen: 13 programmierbegeisterte Schüler aus ganz NRW, die gerade Signale auslesen und auf einer Schallplatte sichtbar machen.

Ist zum Beispiel die Warnblinkanlage am Auto aktiv, so leuchtet auf dem Schülertisch ein Lämpchen auf. Die Fahrzeuginformationstechnik ist das große Thema beim dritten Camp „Smart Cars – Autotechnologie 2.0“, an dem Zöhlinge von Mint-EC-Mitgliedsschulen aus Geseke, Essen, Hagen, Münster, Schwerte, Wuppertal und vom Josef-Albers-Gymnasium (JAG) teilnehmen.

Sie genießen das Camp

Mint steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik;  EC ist die Abkürzung für Excellence Center. Acht Prozent der Gymnasien bundesweit tragen dieses Zertifikat, erläutert Florian Wältring, Mint-Koordinatur am JAG. „Die Schüler hier gehören zur Spitze“, sagt er.

Und sie genießen das dreitägige Camp ganz offensichtlich, das am Montag mit einer Werksführung bei Brabus begann. Der Automobiltuner hatte die Tesla-Modelle für den praktischen Einsatz zur Verfügung gestellt. Brabus-Mitarbeiter Stefan Steinwasser studierte einst selbst an der HRW und betreut den Kurs zusammen mit Jan Eberwein, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Informatik. „Hier im Camp geht es um die Möglichkeit, an einem echten Fahrzeug etwas zu machen“, sagt Steinwasser. „Das Thema Steuergeräte-Programmierung war für die meisten relativ neu.“

Vorgeschmack auf Informatik-Studium

Kilian und Jannik vom JAG finden es reizvoll, praktisch an einem Auto arbeiten zu können. „Das hat eine andere Dimension, als kleine Spiele zu programmieren“, sagt Kilian. An der Schule belegen beide 16-Jährigen den Grundkurs Informatik und den Leistungskurs Mathematik. Auch an der HRW sind die beiden nicht zum ersten Mal. „Ein Informatik-Studium kann ich mir vorstellen“, erzählt Jannik. Ihm schwebt dabei ein duales Studium vor, bei dem er dann schon während der Studienzeit an einem Unternehmen tätig ist.

Als einziges Mädchen ist in diesem Jahr Carlotta aus Schwerte beim Camp dabei. „Es ist natürlich schade, dass ich das einzige Mädchen bin, aber das stört mich nicht. Denn ich finde das Thema interessant“, sagt die 16-Jährige. Als Motorrad-Sportlerin sei sie grundsätzlich an Motoren und Fahrzeugen interessiert. „Und das ist hier ein guter Einblick in die Arbeitswelt.“

Quelle: WAZ

Schüler probieren sich am 3D-Drucker aus

Im Labor der Hochschule Ruhr West konnten die Teilnehmer ihre eigenen Objekte entwerfen. Der Workshop soll den Jugendlichen zeigen, dass ein Studium auch praxisnah sein kann.

picture-121067141

Was viele nur aus dem Fernsehen kennen, durften acht Schüler am Montag hautnah erleben: Bei einem ganztägigen Workshop der Hochschule Ruhr West (HRW) konnten sich Jugendliche aus Hünxeim Bereich 3D-Druck ausprovieren. Dabei wurden sie mit einem Computerprogramm vertraut gemacht, mit dem sie ihre dreidimensionalen Wunschobjekte gestalten konnten – ob Figuren, Handy-Hüllen oder sich selbst – beim Drucken durften die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Der Workshop fand im Rahmen des „mint4u“-Projektes im Mitmachlabor FabLab der Hochschule statt, das junge Menschen für technische Studiengänge begeistern möchte. „Die Schüler haben die Möglichkeit mal zu gucken, wie eine Hochschule von innen aussieht und was man als Student so macht“, so Pressesprecherin Beatrice Liebeheim. „Wir wollen zeigen, dass ein Studium hier nicht nur dröge Mathematik, sondern auch praxisnahe Arbeit ist.“ Die 3D-Drucker kommen nämlich in verschiedenen Studiengängen regelmäßig zum Einsatz, um kleinere Objekte, wie zum Beispiel das Gehäuse einer Drohne, zu drucken.

Der Druck kann eine Stunde dauern

„Die Technik muss dahinter muss man sich wie bei einer Heißklebepistole vorstellen“, erklärt Frederik Sandner, Mitarbeiter im Labor. „Die Daten werden vom PC auf den Drucker übertragen, dann wird das Material erhitzt und aufgeschmolzen. Es wird dann in der gewünschten Form aufgetragen und abgekühlt.“ Ein Druck kann dabei bis zu einer Stunde dauern.

Die 17-jährige Schülerin Merle Raphael hat für ihren Druck einen Roboter entworfen. Sie selbst weiß noch nicht, ob sie später etwas im technischen Bereich machen möchte, kam aber auf Anhieb mit dem Computerprogramm klar. „Wenn man es einmal kennengelernt hat, dann klappt es“, sagte sie. „Es hat keine viertel Stunde gedauert, die Figur zu entwerfen. Wenn man aber was Kompliziertes macht, kann das sicher länger dauern.“

Während Merle wartet, bis ihr Roboter gedruckt wird, probiert Schülerin Franziska Hinnemann eine Virtual Reality-Brille aus – denn das Kennenlernen dieser Technologie ist ebenfalls Teil des Workshops. Mithilfe von Kopfhörern und einer Fernbedienung bekommt Franziska durch die Brille das Gefühl sich in einem Computerspiel zu befinden. Ein Bildschirm zeigt, was die Schülerin gerade sieht: Mit Pfeil und Bogen steht sie in einem Labor und schießt auf eine Zielscheibe. „Man denkt, dass man wirklich in diesem Raum steht. Das ist sehr nah an der Realität dran“, so die 17-jährige. „Aber auch die 3D-Drucker waren interessant, weil man am Ende sein fertiges Produkt vor Augen hatte.“

Damit spricht Franziska nicht nur für sich, auch den anderen Teilnehmern hat es gefallen. „Solche Workshops kommen bei den Schülern immer gut an“, so Liebeheim. „Ich hoffe, dass dadruch die Hemmschwelle sinkt, sich später für solche Bereiche zu begeistern.“

 

Quelle: WAZ

Hour of Code – Programmieren für Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse

Computer sind in unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Um Programmierung für alle Menschen greifbar zu machen, wurde die Hour of Code ins Leben gerufen. Während der weltweiten Hour of Code soll jeder die Möglichkeit bekommen eine Stunde programmieren zu lernen.

Am 09.12. findet die Hour of Code an der HRW in Bottrop statt. 15 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen die Möglichkeit eine Stunde spielerisch unter Anleitung erste Programmierkenntnisse zu erwerben.

Während die Kinder programmieren, gibt es für die Eltern eine kleine Führung durch die modernen Labore der Hochschule.

Anmeldungen bis 2.12 an Anna Albers (anna-kristin.albers@hs-ruhrwest.de 0208 88254-160)

Wann? 9.12, 15 Uhr (Dauer ca. bis 16.30 Uhr)

Für wen? 15 Schülerinnen und Schüler (Klasse 4)

Wo? Campus Bottrop, Beginn im Eingangsfoyer

19.9.2016 – Bionik im Alltag – Was hat das Containerschiff mit Delfinen zu tun?

gruppe

Hier geht es zum Bericht zum Projekt auf dem zdi-Portal

Futurecamp an der Hochschule Ruhr West – Zukunftstechnologien ausprobieren

IMG_2742

Du liebst es neue Technologien auszuprobieren? Du bastelst oder zeichnest gern? Du bist kreativ und hast Spaß in der Gruppe an kleinen Projekten zu arbeiten?

Die Hochschule Ruhr West bietet in diesen Sommerferien vom 15.8 – 19.8.2016 ein Summercamp an!

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm findest du hier!

IMG_2729

 

 

« Ältere Einträge       Neuere Einträge »