EFRE-Förderung

Jede Region in Europa hat ihre ganz besonderen Eigenheiten und steht vor individuellen Herausforderungen für die Zukunft. Stärken stärken, Schwächen mildern – und somit auf Dauer Ungleichgewichte zwischen den Regionen ausgleichen: Dies ist das Ziel der europäischen Kohäsionspolitik. Ein Teil davon ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE. Der EFRE unterstützt Regionen mit Entwicklungsrückständen und Strukturproblemen.

In NRW finanziert er insbesondere Maßnahmen, die dazu beitragen, Betriebe wettbewerbsfähig zu machen und Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen zu schaffen. Außerdem unterstützt der EFRE Maßnahmen, die Innovationen, Forschung und technologischen Entwicklung voranbringen, einen Beitrag zum Klimaschutz und dem Schutz der Umwelt leisten und die Kommunen in NRW dabei unterstützen, benachteiligte Gruppen zu integrieren und die Städte und Quartiere lebenswerter zu gestalten. Im Blick stehen also ein stärkeres Wirtschaftswachstum und mehr Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger – immer auch unter dem Aspekt, dass in einer Gemeinschaft wie der EU alle Regionen untereinander verbunden sind. Daher auch die Bezeichnung Kohäsionspolitik.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und die Kohäsionspolitik fördern die Umsetzung der Europa 2020 Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Zentrale Aspekte der Strategie sind die Erhöhung von Wohlstand und Produktivität. Damit verbunden sind Forschung und Innovation, die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU, die Förderung von Bildung und Ausbildung, die Reduzierung der Armut sowie die Bekämpfung des Klimawandels und der Energieabhängigkeit.

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