ferien4u – Technik erleben!

Habt ihr Lust neue Technologien kennenzulernen und auszuprobieren? Dann meldet euch für unser Feriencamp vom 21.08. – 25.08.2017 am Campus Bottrop der Hochschule Ruhr West an. In spannenden Workshops kannst du mit VR-Brillen, Musikinstrumenten oder auch Robotern und 3D-Druckern tiefer in die Themen Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Robotik einsteigen.

Wenn ihr in der 8.-13. Klasse seid, in der 6. Ferienwoche noch nichts geplant habt und Interesse an Technik habt, könnt ihr euch ab sofort für unser Feriencamp anmelden.

Dafür müsst ihr nur eine Mail bis zum 31.07.2017 an Insa Larson( mint4u@hs-ruhrhwest.de) mit eurem Namen, eurer Schule inklusive Klasse und euren Kontakten schreiben. Wir versorgen euch dann mit allen weiteren Infos zu unserem Feriencamp.

Wir freuen uns auf euch!

SAMMS 2017

Am 1. und 2. Juni 2017 fand die Schülerakademie Mathemathik Münster wieder an der HRW in Bottrop statt.

Girls‘ Day an der HRW

Girls‘ Day an der HRW
Spannende und projektorientierte Angebote am Bottroper und Mülheimer Campus

Mülheim an der Ruhr / Bottrop, 27. April 2016. Der Girls’ Day ist Deutschlands größtes Berufsorien- tierungsprojekt für Mädchen. Auch die Hochschule Ruhr West lud MINT-interessierte Mädchen nach Mülheim an der Ruhr und Bottrop ein. Insgesamt konnten 170 Schülerinnen die Studiengänge der Hochschule kennenlernen und hinter die Kulissen schauen.

HRW_GirlsDay_Campus_Bottrop

Girls‘ Day am HRW Campus Bottrop

Lena (14) hatte zu Weihnachten ein Mikrocontroller-Board „Arduino“ geschenkt bekommen. „Das ei-

ne oder andere funktionierte trotz Handbuch nicht so wie ich wollte. Daher habe ich mich für den

Workshop „Digi4School“ angemeldet“, erklärt die Schülerin vom Freiherr-von-Stein- Gymnasium

aus Oberhausen. Nun programmiert sie mit weiteren elf Mädchen die Mikrokontroller. Sie bauen ein-

fache Schaltungen auf und steuern Speicherbauteile. Nach der Einführung in das binäre Zahlensystem

entwickeln sie die Steuerung für ein Lichtspiel (Lauflicht). Ist alles auf dem Mikrocontroller-Board

„Arduino“ richtig gesteckt, beginnen die LED-Leuchten zu blinken. Wie viel Informatik in der Mo-

dewelt steckt, zeigt der Workshop „StyleMile App“. Mit der App kann der eigene Modegeschmack

mit geteilten Fotos gezeigt werden. Klar, bewertet werden können sie auch.

Wie Selfies und Fotos für Instagram „gepimpt“ werden können, erklärten Informatikstudierende ih-

Instagram-Filter zaubern aus langweiligen Selfies ein cooles Foto! Ob die Fotos dann anders wahrgenommen werden, probierten die Schülerinnen selbst aus.

Mjellna (13), Aleksandra (14) und Antonia (14) vom Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen-Buer und weitere 12 Schülerinnen programmierten kleine Roboter und ließen sie auf den Fluren des Insti- tuts Informatik herumflitzen und tanzen.

ren Teilnehmerinnen. Denn

Elf Schülerinnen stellten Biodiesel aus Rapsöl, Palmfett und aus altem Pommes-Fett aus der HRW

Mensa her. „Spannend, umweltbewusst und nachhaltig“, darin sind sie die Mädchen einig.

Sehr zufrieden zeigte sich mint4u-Koordinatorin Tanja Lübbers nach diesem spannenden Tag: „Die

Mädchen kamen aus Bottrop, Oberhausen, Gelsenkirchen und waren begeistert von unseren Angebo-

ten. Sie waren überrascht, wie viel Informatik in Themen wie Mode oder in unserem Alltag steckt.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit bedeutet den jungen Mädchen auch immer sehr viel. Daher sind

Workshops, wie aus Rapsöl oder altem Pommes-Fett Biodiesel wird, bei uns stark nachgefragt und

schnell ausgebucht.“ Die Angebote am Bottroper Campus wurden mit dem zdi-Zentrum „mint4u“ ge-

staltet.

HRW_GirlsDay_Campus_Muelheim

Girls‘ Day am HRW Campus Mülheim an der Ruhr

Forschungslabore des Instituts Mess- und Sen- sortechnik anschauen und Anwendungsgebiete für Mikrocontroller aus den Bereichen Medizintechnik,

Robotik, Mechatronik und Elektrotechnik kennenlernen.

Am Mülheimer Campus programmierten Schülerinnen ihr digitales Haustier; ebenfalls mit der Ardu-

ino-Software. Bei Interesse konnten sich die Mädchen

Der Natur auf der Spur waren 15 Mädchen im Institut Maschinenbau und erlebten Bionik im Alltag.

Sie erfuhren mehr über die natürlichen Vorbilder von Drohne, Klettverschluss und Salzstreuer. Außer- dem lernten sie am Computer mehr über die Evolution, indem sie dafür sorgt, dass sich Frösche durch Mimese perfekt an ihre Umgebung anpassen. „Ich wollte mal sehen was es in der Natur sonst so gibt und was man abgucken kann. Im Oktober mache ich an der Hochschule auch ein Praktikum, weil mich der technische und naturwissenschaftliche Bereich sehr interessiert. Was ich werden will, weiß ich noch nicht genau, aber vielleicht was Technisches“, erklärt Manuela (14) vom Gymnasium Heißen ihr Interesse am Workshop.

Im Wirtschaftsinstitut ließen sich die Mädchen vom Strom mitreißen, nämlich dem, den sie selbst mit ihrer Muskelkraft gerudert haben. Danach gab es noch einen Vortrag über die Karrierechancen und- möglichkeiten von Mädchen: Ob Geschäftsfrau, Professorin, Rennfahrerin, Stierkämpferin oder Ma- schinenbauerin – Frauen sind in Männerberufen erfolgreich. Wir sprechen mit euch über Chancen und Nebenwirkungen und loten gemeinsam aus, was ihr für Möglichkeiten habt. Gestärkt und selbstbe- wusster verlässt Lara nach dem Vortrag von Prof. Dr. Olga Hördt den Hörsaal: „Ich fand gut, alles mal aufzuschreiben, was ich gut kann und machen möchte!“

„Etwa 100 Schülerinnen aus Mülheim, Oberhausen und angrenzenden Städten haben die Angebote hier in Mülheim besucht. Viele erklärten, dass sie mal etwas ausprobieren wollten, was sie noch nicht gemacht haben. Manche können sich einen naturwissenschaftlichen Beruf vorstellen. Das bestätigt uns, dass wir auch Mädchen für technische Berufe und Studiengänge begeistern können“, erklärt Insa Larson, zuständig für die mint4u-Angebote an der HRW in Mülheim.

Die Angebote am Mülheimer Campus wurden in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk (zdi = Zu- kunft durch Innovation) Mülheim an der Ruhr durchgeführt. „Ziel des zdi-Netzwerkes ist es, Weichen für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte am Mülheimer Wirtschaftsstandort schon während der Schulzeit zu stellen. Dafür ist es wichtig, Schülerinnen die Scheu vor eher männ- lich dominierten Berufsfeldern zu nehmen“, erklärt Monika Bruckmann das zdi-Engagement für den Girls‘ Day.

5-Jahre Junior-Ingenieur-Akademie

ÜBER 60 KARL-ZIEGLER-SCHÜLER*INNEN ENTWICKELTEN MIT HRW UND SIEMENS MODERNE ELEKTROMOTOREN

Mülheim an der Ruhr, Bottrop 16. Februar 2017. Seit über 5 Jahren findet die Junior-Ingenieur-Akademie mit Karl-Ziegler-Schülerinnen und Schülern erfolgreich bei Siemens und an der HRW statt. Über 60 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich seitdem mit der der Konstruktion, dem Bau und dem Test von Elektromotoren.

2011 beteiligte sich die die Hochschule Ruhr West erstmals gemeinsam mit der Siemens AG Energie Sector (Standort Mülheim an der Ruhr) an der so genannten Junior-Ingenieur-Akademie.

Über 60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-10 der Karl-Ziegler-Schule haben seitdem in der Lehrwerkstatt bei Siemens erfolgreich einen Elektromotor konstruiert, gebaut und im HRW Hochschullabor getestet, sowie mit Unterstützung der Hochschule anschließend eine Regelungs- und Steuerungsanlage gebaut. Ziel ist es, den technikbegeisterten Nachwuchs zu fördern und Einblicke in technische Ausbildungsberufe zu vermitteln. Dass dies funktioniert, belegen die guten Anmeldezahlen und das Engagement aller Beteiligten, wodurch das Projekt kontinuierlich weiterentwickelt werden konnte. So wurde die Technik der Motoren ständig optimiert und in diesem Jahr beispielsweise die alte Steuerung durch einen neuen Mikrocontroller (Atmega328) ersetzt, so dass eine einfacherer Programmierung und eine bessere Bedienbarkeit erreicht werden konnte.

„Wir freuen uns, dass das Projekt „Elektromotor“ durch die gute Kooperation aller Beteiligten zum Selbstläufer geworden ist. Projekte wie diese tragen effektiv dazu bei, das Interesse der jungen Leute an der Elektrotechnik und den Naturwissenschaften zu stärken.“, erklärt Prof. Dr. Jörg Himmel, Leiter des Instituts Mess- und Sensortechnik an der Hochschule Ruhr West.

Auch Martin Teuber, Schulleiter der Karl-Ziegler-Schule, ist von den Ergebnissen begeistert: „Seit vielen Jahren unterstützt die Karl-Ziegler-Schule ihre Schülerinnen und Schülern bei der Orientierung zur Studien- und Berufswahl durch praktische Projekte in Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen. Dank der Junior-Ingenieur-Akademie bekommen unsere Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit, frühzeitig die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen und erleben die Anforderungen, die sie in der Ausbildung oder im Studium erwarten.“

Jörg Rethmeier, Koordinator Schule, Wirtschaft / Hochschule an der Karl-Ziegler-Schule, ergänzt: „Uns ist wichtig, die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler bereits vor dem Eintritt in die Oberstufe für wissenschaftliches Arbeiten zu motivieren. Das Projekt „Elektromotor“ ist dafür besonders gut geeignet, da es auf anschauliche Weise sowohl theoretische, als auch praktische Erfahrungen vermittelt.“

Das Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie ist jeweils auf zwei Schuljahre angesetzt. Schülerinnen und Schüler bauen dabei die komplette Ansteuerelektronik für den Elektromotor selbständig auf. Sie stellen Elektronikplatinen her, bestücken sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn der Motor fertig ist, werden im Hochschullabor Messungen vorgenommen und über Programmierungen die Steuerungen erprobt.

„Teamfähigkeit und praxisorientiertes Handeln – das sind Dinge, die die Junior-Ingenieur-Akademie den Schülerinnen und Schülern näher bringen soll, denn die jungen Technik-Fans arbeiten in Gruppen am Bau eines Elektromotors. In der Lehrwerkstatt von Siemens schulen sie ihr handwerkliches Geschick für den mechanischen Aufbau und an der Hochschule Ruhr West wird vermittelt, wie man einen Motor elektronisch ansteuert, erklärt Holger Bentler, Ausbildungsleiter Siemens Professional Education.

„Für die Schülerinnen und Schüler ist dieses Projekt eine hervorragende Möglichkeit, frühzeitig ihre technischen Vorlieben und Talente zu entdecken, sei es im mechanischen oder elektronischen Bereich oder etwa auf dem Gebiet der Informatik. Das Kennen der eigenen Fähigkeiten ist wichtig, wenn Sie sich später für ein Studienfach oder eine Ausbildung entscheiden, findet Prof. Dr. Klaus Thelen, Lehrgebiet Analoge und Digitale Schaltungen sowie Mikrocontrollertechnik an der Hochschule Ruhr West.

Über die Junior-Ingenieur-Akademie:

Das Projekt wurde von der Telekom-Stiftung ins Leben gerufen, um junge Menschen für das Berufsbild des Ingenieurs zu begeistern, ihnen den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern und ihre individuellen Kompetenzen zu fördern. Alleinstellungsmerkmale sind die Kooperation von Schule, Wirtschaft und Wissenschaft sowie die feste Verankerung in den Unterrichtsplan. Bundesweit hat sich das Modell bereits an fast 80 Schulen etabliert. Die Junior-Ingenieur-Akademie an der Karl-Ziegler-Schule ist die einzige ihrer Art in Mülheim an der Ruhr. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich neben der Konstruktion, dem Bau und dem Test von Elektromotoren auch mit Themen wie Teambildung, Präsentationstechniken und Kostenrechnung. Weitere Informationen zur Junior-Ingenieur-Akademie gibt es unter: www.telekom-stiftung.de/junior-ingenieur-akademi

In der „Hour of Code“ programmieren Kinder Computerspiele

Bottrop.   In der Projektwoche „Hour of Code“ lernen Kinder das Programmieren. Dabei gestalten sie Welten nach ihren Regeln.

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Die Studenten Susanne Frisse und Stefan Werntges bringen Lennart, Luke und Nils (v. vorne) erste Programmierschritte bei.

Fleißig programmieren Lennart (10), Luke (10) und Nils (9) ihre eigenen Versionen der Spiele „Minecraft“ und „Flappy Bird“. Bis auf Lennart hat keiner der Jungs zuvor ein eigenes Spiel programmiert. „Das schöne ist, dass man nicht nach den Regeln der Spielmacher spielen muss, sondern auch eigene Varianten erfinden kann“, findet Nils. „Ich könnte mir auch vorstellen, dass später mal zu studieren“, erzählt Lennart und Organisatorin Susanne Frisse freut sich, „schon den ersten Nachwuchs für die Hochschule gefunden zu haben“.

Auch später mal in so einem Bereich zu arbeiten, kann sich Lennart gut vorstellen, „denn wenn ich jetzt bald aufs Gymnasium komme, möchte ich auch da den Mint-Schwerpunkt wählen“.

Idee, Planung und Durchführung liegt bei Studenten

Verantwortlich für die Projektwoche „Hour of Code“ an der Hochschule war das Projekt „Mint for you“. Die sogenannten „Mintfächer“ sind Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und „da haben wir uns gedacht, dass das Programmieren gut in das Programm unserer Hochschule passt“, erklärt die Projektkoordinatorin der HRW Anna Albers. Idee, Planung und Durchführung stamme von Susanne Frisse, die das Angebot zusammen mit ihrem Kommilitonen Stefan Werntges durchführte.

Ziel der „Hour of Code“ sei es, Menschen jeden Alters, aber insbesondere Kindern, das Programmieren von Spielen näher zu bringen. „Wir wollen zeigen, dass Programmieren nicht so trocken und langweilig ist, wie sich das alle immer vorstellen“, erklärt Frisse.

„Hour of Code“ ist ein weltweites Projekt

Mit Unterstützung der beiden Studenten haben die drei Jungs bereits wie richtige Profis ihre Welten bei „Minecraft“ gebaut und freuen sich insbesondere über die Freiheit, erschaffen zu können, was man möchte. „Natürlich ist es auch das Ziel des Projektes, die Kreativität beim Programmieren zu fördern“, so Frisse weiter, „und das findet grade auf der ganzen Welt statt“.

Die „Hour of Code“ sei ein internationales und weltweites Projekt, das von der Organisation code.org 2013 ins Leben gerufen wurde und findet einmal im Jahr in einer Woche zeitgleich überall auf der Welt statt . „In Amerika hat das natürlich wieder andere Ausmaße als hier“, erklärt Frisse, „aber wir wollen das auch gerne im nächsten Jahr wieder anbieten“.

Barack Obama, Ashton Kutcher und Bill Gates werben dafür

Die Durchführung des Projektes sei so geplant, dass Interessierte eine Woche lang eine Stunde pro Tag in das Programmieren eingeführt werden und so spielerisch das Unbekannte entdecken können.

„In Amerika hat das Projekt bereits viele prominente Unterstützer“, erklärt Frisse, „so werben beispielsweise Barack Obama, Ashton Kutcher und Bill Gates dafür.“ Desweiteren wolle man auch das Programmieren als stereotypisch männlichen Beruf abschaffen. „Wir würden uns freuen, wenn Mädchen dazu kommen“, so Frisse, denn auf der Internetseite der Organisation gebe es auch Programme extra für Mädchen, in denen sie sich ihr eigenes Spiel, beispielsweise angelehnt an den aktuellen Film „Die Eiskönigin“, programmieren können.

Programmieren ist auch von zu Hause aus möglich

„Das Schöne ist, dass die Kinder – und auch Erwachsene – zusätzlich von zu Hause aus programmieren können“, erklärt Frisse weiter, dazu müsse man nur die Internetseite code.org aufrufen und könne sich dort mit Hilfe von Anleitungen mit dem Projekt vertraut machen.

Quelle: WAZ

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