Futurecamp an der Hochschule Ruhr West (Campus Bottrop)

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Du liebst es neue Technologien auszuprobieren? Du bastelst oder zeichnest gern? Du bist kreativ und hast Spaß in der Gruppe an kleinen Projekten zu arbeiten?

Die Hochschule Ruhr West bietet in diesen Sommerferien vom 15.8 – 19.8.2016 ein Summercamp an!

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm findest du hier!

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Von der Idee zum fertigen Produkt: FabLab für Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hünxe

Februar, 2016

Nach dem Motto „How to Make (Almost) Anything“ ist das erste FabLab (Fabrication Laboratory) durch die Initiative von Professor Neil Gershenfeld am Massachusetts Institute of Technology entstanden. Seitdem wächst die Bewegung der „Maker-Communities“, von manchen als nächste industrielle Revolution bezeichnet, rapide. Derzeit gibt es 304 FabLabs weltweit (in mehr als 40 Ländern) und 21 FabLabs in Deutschland. Eines dieser FabLabs gehört zur Hochschule Ruhr West und kann auch im Rahmen von zdi-Projekten genutzt werden.

Dabei erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die computerunterstützte Modellierung und die anschließende Fertigung. Sie lernen selbstständig wie aus digitalen Entwürfen mit Hilfe von 3D-Druckern Prototypen und Objekte entstehen. Mit einer speziellen Software wird ein eigenes Modell für den 3D-Drucker sowie den Laser-CNC-Schneidemaschine konstruiert. Dabei wird deutlich wie man durch Feinheiten die Funktionen von einzelnen Teilen beeinflussen kann. Dies gilt auch für Teile die in einem späteren Studium oder in der Industrie erstellt werden müssen.

Geleitet wird das Projekt durch Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter sowie durch Prof. Dr. Schäfer (Leitung FabLab).

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Ein Windrad aus dem 3D-Drucker

An drei Terminen im Januar haben 12 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Welheim das FabLab der Hochschule Ruhr-West besucht. Dort bauten sie ein eigenes kleines Windrad.

Die Schülerinnen und Schüler der 10 B sitzen konzentriert in Kleingruppen vor den Computern und zeichnen die Rotorblätter ihres Windradmodels. Es bleiben ihnen nur noch wenige Stunden, bis sie ein kleines Rad aus Holz betrieben mit einer Solarzelle in Händen halten sollen. Der Zeitdruck aber auch die spannende Atmosphäre tragen wahrscheinlich gleichermaßen zu der Konzentration bei. Gearbeitet wird im sogenannten FabLab.

Das FabLab ist ein perfekter Ort für Tüftler und zum Experimentieren. Es ist eines von deutschlandweit 21 FabLabs, wie die offene Werkstatt genannt wird. Die Abkürzung steht für fabrication laboratory, also Fabrikationslabor. Ein FabLab soll ein offener Raum sein für Privatpersonen, Schüler und andere, die in die Welt der Produktionstechnik eintauchen wollen.

In Bottrop stehen neben einem Laser-Cutter fast zehn 3D-Drucker für die Besucher bereit. Diese beiden Maschinen nutzen auch die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Welheim. Zuerst lernten sie den Umgang mit beiden Geräten und bauten Schlüsselanhänger. Im zweiten Schritt konstruierten sie nach Anleitung das Windrad, das teilweise aus geschnittenem Holz und teilweise aus Plastikelementen, die im 3D-Drucker entstanden, besteht.

Ronald Küstner (unterrichtet Technik an der Hauptschule) ist begeistert: „Wir wollen die Kooperation auf jeden Fall weiterführen!“ Auch Prof. Dr. Schäfer (Leiter des FabLabs) findet das Projekt gelungen: „Es ist wichtig, dass die Jugendlichen im Labor praktische Erfahrungen machen können. Der direkte Kontakt zu Studierenden, Professoren und der Besuch vor Ort an der Hochschule bauen Hemmungen und Ängste ab. Zudem können solche Projekte auch eine echte Motivation für die Zukunft sein.“

Betreut wurden sie von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus dem Team von Prof. Dr. Michael Schäfer sowie dem zdi-Zentrum MINT4u in Bottrop. Die Studierenden haben dabei einen besonders guten Draht zu den Schülerinnen und Schülern. Die Studentin Zahide Yilmaz stellte den Kontakt zur Hauptschule her. Sie unterrichtet dort auch selbst.

Die Koordinierung des Projektes lag bei Anna Albers, der Koordinatorin des zdi-Zentrums: „Die Zusammenarbeit mit der Hauptschule konnten wir im Rahmen unseres zdi-Projektes MINT-Bildungsgerechtigkeit anstoßen. Dieses Projekt unterstützt Bottroper Schulen dabei, attraktiven MINT-Unterricht anzubieten.“

Hier geht es zum Bericht der Hauptschule Welheim.

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Campus4u: Chemie auf der Baustelle

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Beim letzten MINT-Nachmittag campus4u konnten die Schülerinnen und Schüler Baustoffe untersuchen. Nach einer Schnuppervorlesungen durften sie an unterschiedlichen Stationen selbst ausprobieren. Neben Experimenten mit Harz mischten die Teilnehmenden auch selbst Beton an.

campus4u ist ein freiwilliges Nachmittagsangebot und findet i.d.R. jeden letzten Freitag im Monat an der Hochschule Ruhr West statt.

 

 

Von digitalen Haustieren, blinkenden Ampeln und schnellen Flitzern

Mikrocontrollerprogrammierung mit dem Arduino-Board – Kooperationsprojekt der Otto-Pankok-Schule

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Stärkung der Zusammenarbeit von Schule und Hochschule

Durch die Zusammenarbeit des zdi-Netzwerkes Mülheim mit dem Kompetenzzentrum mint4u sowie dem Institut für Mess- und Sensortechnik der Hochschule Ruhr West, konnte an der Otto-Pankok-Schule eine neue Unterrichtsreihe zum Thema Digitaltechnik ins Leben gerufen werden.

Erste Einblicke in ein technisches Studium

Mithilfe von verschiedenen kleinen Projekten lernten die Teilnehmenden die aus Soft- und Hardware bestehende Plattform Arduino kennen. So lernten die Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Mikrocontroller zu programmieren. Unterstützt wurden sie dabei neben der Lehrkraft Axel Dumschat durch Studierende der Hochschule Ruhr West sowie Frau Dr. Claudia Weis (HRW). Die Hochschule Ruhr West möchte Schülerinnen und Schülern schon während der Schulzeit einen Einblick über mögliche Inhalte eines Studiums vermitteln und bietet daher verschiedene Kurse und Workshops zur MINT-Förderung (mint4u) an.

Förderung durch zdi

Das Projekt wurde durch das Programm zdi-BSO-MINT (MINT-BSO-Maßnahmen) über das zdi-Netzwerk Mülheim gefördert. Das Programm soll Schülerinnen und Schülern ab der Klasse 8 allgemeinbildender Schulen in NRW im Rahmen der vertieften Berufs- und Studienorientierung einen detaillierten Einblick aus erster Hand in die MINT-Fächer ermöglichen und damit die Studierneigung fördern.

Selbstständig tüfteln und Ausprobieren

Schritt für Schritt tasteten sich die Schülerinnen und Schüler an die immer komplexer werdenden Projekte heran: vom einfachen Blinklicht bis hin zum leuchtenden, fahrenden Auto. In insgesamt 10 Doppelstunden ging es zunächst darum, einige Grundlagen kennen zu lernen und in kleinen Projekten praktisch umzusetzen. Die Hardware besteht aus einem einfachen Mikrocontroller-Board mit digitalen Ein- und Ausgängen. Die Programmierung erfolgt in der Programmiersprache C bzw. C++. Dabei steht die Ansteuerung der Funktionselemente wie LEDs, Sensoren und Motoren im Vordergrund. Viele programmiertechnische Details werden von der Entwicklungsumgebung verborgen, so dass der Einblick in die Welt der Mikrocontroller auch mit wenigen technischen Vorkenntnissen schnell gelingt.

Zu jeder Unterrichtseinheit gehören ein Theorieteil zu elektronischen Bauteilen und Programmierung, eine praktische Pflichtaufgabe und unterschiedliche Zusatzaufgaben. Die Arbeitsmaterialien standen in Form eines Kurses auf der Lern-Plattform Moodle zur Verfügung, die Herr Dumschat an der Otto-Pankok-Schule bereits etabliert hat.

Zum krönenden Abschluss: den eigenen Flitzer programmieren

Die Unterrichtseinheit schließt mit dem Abschlussprojekt. Die Schüler widmen sich ihrem digitalen Haustier: Eine Katze, die mithilfe eines Lichtsensors mit den Augen leuchtet, wenn sie gestreichelt wird oder quietscht, wenn man sie ärgert. Dabei kommen alle zuvor gelernten Hard- und Software-Kenntnisse noch einmal zum Einsatz.

Wer damit noch nicht genug hat, programmiert ein kleines Auto: Zunächst lernen die Schüler einen einfachen Elektromotor mit Hilfe eines speziellen ICs (engl: Integrated Circuits) in unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen zu lassen. Die elektronische Schaltung wird, wie bei allen anderen Projekten auch, auf einem Steckbrett aufgebaut. Zwei der Elektromotoren werden mit Rädern versehen und unter dem Steckbrett befestigt – fertig ist das einfache Fahrwerk.

„Wir konnten eigenständig arbeiten“ antwortet ein Schüler auf die Frage, was ihm am besten gefallen hat. Und genau darum geht es bei diesem Projekt. Die Schülerinnen und Schüler können in ihrem Tempo selbstständig an den Projekten arbeiten, haben aber gleichzeitig auch immer die Möglichkeit Hilfsstellungen von den Lehrenden zu erhalten.

Das Projekt gilt als Startschuss für eine intensive Zusammenarbeit der Otto-Pankok-Schule und der Hochschule Ruhr West. Weitere Projekte, wie zum Beispiel ein Projekt im Bereich der Robotik, sind bereits in Planung.

Projektleitung: Dr. Claudia Weis (Telefon: 0208 88254-437, claudia.weis@hs-ruhrwest.de)

Camp für MINT-EC NRW Schulen: „Smart cars – Autotechnologie 2.0“

Moderne Autotechnologie kennenlernen und an Fahrzeugen experimentieren

Bottrop, 18. November 2015: Die Hochschule Ruhr West (Institut Informatik) mit dem zdi-Zentrum mint4u, das Josef-Albers Gymnasium Bottrop (JAG), das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) und das Unternehmen BRABUS organisierten und veranstalteten gemeinsam ein dreitägiges Camp für Schülerinnen und Schüler. Das Camp fand vom 16. bis 18. November statt. Teilnehmer waren 14 Schülerinnen und Schüler von MINT-EC Schulen aus NRW. Die Schüler kamen neben Bottrop (vom JAG) von Gymnasien aus Bonn, Hagen, Leverkusen, Lüdinghausen, Münster, Tecklenburg und Wuppertal.

Diese Schulen gehören dem MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk, an.  Alle durch den MINT-EC zertifizierten Schulen weisen ein ausgeprägtes Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) auf.

„Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wollten wir die Veranstaltung unbedingt wiederholen. Wir hatten auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Interessenten als wir Plätze anbieten konnten“, berichtete Beate Gathen vom BWNRW.

Fahrzeuginformationstechnik hautnah

Das Camp startete am Montagmorgen mit einer spektakulären Führung durch das Unternehmen BRABUS. Von veredelten Luxuslimousinen bis hin zu hochwertig aufgearbeiteten Oldtimern – Die Schülerinnen und Schüler kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Danach ging es in der HRW weiter. Nach dem Kennenlernen der modernen Labore, folgte eine Einführung in das Thema Digitaltechnik sowie erste Übungen. Anschließend galt es, dass Theoretische praktisch umzusetzen: Die 14 Schülerinnen und Schüler arbeiteten selbst an den Fahrzeugen vom Autoveredler BRABUS. Dabei lernten sie ein neues und spannendes Arbeitsfeld von Informatikern kennen. In einer abschließenden Präsentation vor den Beteiligten zeigten die Schüler was sie alles in den drei Tagen gelernt haben.

Dieses Jahr konnten auch vier interessierte Schülerinnen für den Workshop gewonnen werden. Die Schülerinnen Anjing (15) und Tonia (15) kommen vom Fichte-Gymnasium in Hagen und wollten unbedingt im Doppelpack teilnehmen: „Tonia hat vom MINT-EC-Camp im Informatikunterricht erfahren und mich gefragt, ob ich mitmachen möchte. Klar, wollte ich! Bei den Programmieraufgaben kann Tonia mir weiterhelfen, da sie schon viel Wissen aus dem Informatikunterricht mitbringt“, erläuterte Anjing. Tonia wollte vor allem wegen des Besuchs bei BRABUS mitmachen: „Bisher war die Führung beim Automobilhersteller Brabus sehr spannend. Wir konnten sehen und erleben, wie Erlerntes angewendet werden kann. Aber auch die Programmieraufgaben sind sehr interessant und machen mir viel Spaß.“

Alle Teilnehmer, auch aus Bottrop und der näheren Umgebung, übernachteten zwei Nächte im Hostel in Mehrbettzimmern. Die Kosten für Verpflegung, Übernachtung und Materialien wurden, bis auf eine geringe Teilnahmegebühr, von den Veranstaltern übernommen. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V.

 

Die Veranstalter und Partner des Camps neben dem zdi-Zentrum mint4u

Hochschule Ruhr West: Die HRW zeichnet sich als  staatliche Fachhochschule durch ein vielseitiges Studienangebot aus. Das umfasst insgesamt 17 Bachelor- und fünf Masterstudiengänge aus den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und Betriebswirtschaft. Weitere Informationen: www.hochschule-ruhr-west.de

BRABUS: Die Ingenieure von BRABUS veredeln Weltklasse-Autos. Vom leistungsstarken Motor bis zur exklusiven Innenausstattung – die maßgeschneiderten Autos von BRABUS überzeugen Auto-Liebhaber auf der ganzen Welt. BRABUS ist der größte unabhängige Automobilveredler weltweit und ist auch ein vom Kraftfahrt Bundesamt anerkannter Fahrzeughersteller.
Weitere Informationen: www.brabus.com

Josef-Albers-Gymnasium: MINT-EC-Schulen sind exzellente MINT-Schulen, die bereits höchstes Niveau in der Qualität und Quantität des MINT-Unterrichts erreicht haben. Das Bottroper Josef-Albers-Gymnasium ist eine solche Schule und gehört damit zum nationalen Excellence-Schulnetzwerk mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen! Weitere Informationen: www.jag-bottrop.de

Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW): Das BWNRW ist u.a. Netzwerkkoordinator für die 62 nordrhein-westfälischen MINT-EC Schulen und organisiert in Kooperation mit zahlreichen Partnern Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Weitere Informationen: www.mint-nrw.de

Auto

Experimente direkt am Luxusauto

Besuch im Fablab_Lasercutter

Bei einer Führung lernen die Teilnehmenden die modernen Labore der Hochschule kennen.

Gemeinschaftsprojekt mit den Bildungszentren Ebel und Welheim

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Das zdi-Zentrum kooperiert mit den beiden Stadtteilzentren Welheim und Ebel in Bottrop.

Nach den ersten Roboterworkshops im September in den Stadtteilzentren, werden nun noch weitere Projekte an der Hochschule Ruhr West folgen.

Kooperation zdi-Zentrum mint4u, Haus Ruhr Natur und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Der frühe Forscher fängt den Glühwurm – Ferienaktion vom 13. – 15.10.2015

Unter dem Motto „Wissenschaft macht Spaß“ boten das Haus Ruhrnatur, die Hochschule Ruhr West (zdi-Zentrum mint4u) und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion erstmalig eine gemeinsame dreitägige Ferienaktion für Schüler/innen an. Das Pilotprojekt fand vom 13.-15. Oktober mit einer Kindergruppe des „VDIni-Clubs“ aus Essen statt.
Rund 15 Schüler/innen im Alter von 8-12 Jahren erfuhren in drei Tagen viel über spannende Phänomene der Natur und wie wir Menschen uns diese zunutze machen. So lernten die Kinder z.B., dass der Klettverschluss eigentlich von der Natur erfunden wurde, bestimmen die Wasserqualität der Ruhr anhand kleinster Tiere oder erfahren warum Glühwürmchen leuchten.

In den Oster- und Herbstferien 2016 wird es eine ähnliche Aktion geben.

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zdi-Zentrum Bottrop organisiert Robot-Games Wettbewerb am 9.Juni 2015

Regionalwettbewerb Robot-Game in Bottrop an der Hochschule Ruhr West

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Neun Schülerteams waren am 9. Juni beim achten von insgesamt zehn Regionalausscheidungen der Kategorie Robot-Game des diesjährigen zdi-Roboterwettbewerbs in Bottrop am Start. In der Kategorie für gemischte Schülerteams hatten die Teilnehmer mit ihren selbst gebauten und selbst programmierten LEGO Mindstorms®-Robotern in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours zu absolvieren. Austragungsort war die Hochschule Ruhr West, Campus Bottrop. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs heißt „Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion“. Dabei sind auf einer 200 mal 150 cm großen Spielmatte symbolisch Nahrungsmittel zu ernten, zu transportieren oder zu verkaufen und auf die richtige Lagertemperatur zu achten. Für alle erfolgreich bewältigten Aufgaben gibt es Punkte. Wie und in welcher Reihenfolge der Roboter die Aufgaben bewältigt, bleibt dabei den Teams selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass verschiedene Gegenstände wie Schulverpflegung, Getreide oder Lebensmittel für den Wochenmarkt an die richtigen Orte gebracht werden.

Elf regionale zdi-Zentren organisieren die Wettbewerbe in Eigenregie. Dazu gehört auch das zdi-Zentrum Bottrop und das zdi-Netzwerk Mülheim an der Ruhr, das den Wettbewerb in Bottrop organisiert. Inklusive der Robot-Performance-Wettbewerbe für reine Mädchenteams gibt es in diesem Jahr 15 Regionalwettbewerbe.

Für das Finale am 20. Juni in Mülheim an der Ruhr qualifizierte sich das Team „BottRob“ vom Josef-Albers-Gymnasium in Bottrop.

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Das zdi-Zentrum Bottrop unterstützt den Informatikunterricht der Gustav-Heinemann-Realschule Bottrop

Schüler der GHR hauchen Robotern Leben ein

Gebannt beobachten die Schüler des Informatikkurses, wie ihre Roboter vorgezeichneten Linien auf dem Boden folgen und Gegenstände transportieren. Nach wochenlanger Arbeit ist es endlich soweit. Ihre Roboter sind in der Lage, visuelle und sensorische Impulse ihrer Konstrukteure zu empfangen und verschiedene Bewegungen auszuführen.

Über einen Zeitraum von zwei Monaten hat sich der Informatikkurs 9 der Gustav-Heinemann-Realschule einmal wöchentlich mit dem Bau und der Programmierung von LEGO Mindstorms NXT-Robotern beschäftigt. „Die Roboter werden von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zusammengebaut und danach mit Hilfe von grafischen Anweisungen programmiert “, erklärt Raphael Heiyng, Informatiklehrer der GHR. „Die so entstehenden Programmierblöcke werden aneinandergereiht und auf die Roboter geladen, sodass sie Befehle per Ultraschall und Lichtsensor empfangen und in unterschiedliche Bewegungsabläufe umsetzen können.“

Organisiert und durchgeführt wird das erfolgreiche Projekt von Carolin Hirtz und ihrem Kommilitonen Kevin Kleinke, die „Mensch-Technik-Interaktion“ an der Hochschule Ruhr West studieren – eine Mischung aus Informatik und Psychologie. Die Kooperation von Hochschule und GHR wurde ins Leben gerufen von Anna Albers, zdi-Koordinatorin für Schulprojekte an der HRW und Raphael Heiyng. Diese erfolgreiche Teamarbeit ermöglicht einen Informatikunterricht zum Anfassen, der alle Beteiligten begeistert. Weitere Kooperationsprojekte sind bereits in Planung, damit der Umgang mit Computern auch zukünftig so lebensnah und spannend bleibt.

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Hier geht es zum Zeitungsartikel der WAZ: 2015_04_14

 

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