IoT-Labor

Seit dem Frühjahr 2018 können Studierende, Schüler*innen und Beschäftigte örtlicher Unternehmen sowie Gründer*innen im „IoT“- (Internet of Things)-Labor den Umgang mit smarten Zukunftstechnologien erlernen und erproben. Die wichtigsten Informationen über das IoT-Labor finden Sie im Folgenden:

 

Was ist das IoT-Labor?

Beim „Internet der Dinge“ handelt es sich um Gegenstände oder Maschinen, die mit dem Internet verbunden sind, hierüber kommunizieren und so verschiedene Aufgaben erledigen können. Es ist ausgestattet mit verschiedenen 3-D Druckern, 3-D Scannern, Mess-Equipment, Funksteckern, Einplatinencomputern, neun PC-Arbeitsplätzen sowie verschiedenem Material wie Lötkolben, Lötzinn, Kabeln und Kleinbauteilen. Das im gleichen Gebäude befindliche Technikum des Instituts verfügt ergänzend über eine Fülle an Equipment für die additive und subtraktive Fertigung mit höchsten Industriestandards, mit denen auf Basis von 3-D Konstruktionsdaten ein Bauteil gefertigt werden kann.

 

Wo befindet sich das IoT Labor?

Das 112 qm große IoT-Labor befindet sich am Mülheimer Campus der Hochschule Ruhr West im vierten Obergeschoß des Instituts für Maschinenbau, Gebäude 04, Raum 184.

 

Was für Kurse werden im IoT-Labor angeboten?

Angeboten werden verschiedene Basisprojekte, die über Zusatzmodule individualisiert werden können. Die Basis-Projekte umfassen einen Zeitumfang von ungefähr 8 Stunden. Wird ein Zusatzmodul dazu gewählt, erweitert sich die benötigte Zeit um ca. 4 Stunden. Beispiele für Basisprojekte sind das Projekt „Heimsteuerung mit Funksteckdose“, „Ferngesteuertes Auto“, „LED-Lampe“, „Bewegungsgesteuertes Armband“, „Skateboard mit Unterbodenbeleuchtung“ sowie das Projekt „Zeichnender Roboterarm“ und „Fahrradcomputer“.

Weitere Informationen über diese Kurse finden Sie unter https://www.hochschule-ruhr-west.de/forschung/forschung-in-den-fachbereichen/institut-maschinenbau/iot-labor/#ui-id-2

 

 

Welche Workshops für Schüler*innen werden im IoT-Labor angeboten?

Außer den Basis-Projekten, in denen verschiedene Themen kurz vorgestellt und im Anschluss daran umgesetzt sowie miteinander verbunden werden, bietet das IoT Lab auch Workshops an. Ziel der einzelnen Workshops ist die Einführung und Anwendung in die einzelnen Thematiken der additiven Fertigung. Die maximale Teilnehmerzahl für die einzelnen Workshops liegt bei 15 Personen, diese sollten mindestens 12 Jahre alt sein.

 

Workshop 1: Electronic Cube

Dauer: 3 Tage (2-8 Stunden pro Tag)

Nach einer Einführung in die Grundlagen absolvieren die Schüler*innen ein buntes Programm aus verschiedenen Teilbereichen des Ingenieurwesens. Am ersten Tag werden ihnen Grundlagen zum Programm CAD sowie zum 3D-Druckverfahren vermittelt, sodass sie das Gehäuse des Würfels eigenständig herstellen. Am zweiten Tag werden die Schüler*innen eine Platine löten und somit das Kernstück des Würfels fertigen. Am dritten Tag programmieren die Schüler*innen den Mikrocontroller Arduino und erhalten zum Schluss des Projektes einen elektronischen Würfel, den sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Workshop 2: Löten

Dauer: 1 Tag (8 Stunden)

Die Schüler*innen erhalten eine Sicherheitsunterweisung und Arbeitsanleitung an den Lötstationen. Sie erlernen den Aufbau einfacher Schaltungen, verlöten elektrische Bauteile und Verbindungskabel mit Leiterplatten und testen abschließend ihre Lötverbindungen.

Workshop 3: 3D-Druck

Dauer: 1 Tag (8 Stunden)

Nach einer Einführung in das 3D-Modellierungsprogramm „Meshmixer“, bei dem die Schüler*innen neben den Verfahrensgrundlagen auch die fertigungsspezifischen Randbedingungen erlernen, gestalten sie ein individuelles 3D-Modell, welches im Anschluss mit den vorhandenen 3D-Druckern hergestellt wird.