Girls‘ Day an der HRW

erstellt am: 06.05.2017 und zu finden in: Uncategorized

Girls‘ Day an der HRW
Spannende und projektorientierte Angebote am Bottroper und Mülheimer Campus

Mülheim an der Ruhr / Bottrop, 27. April 2016. Der Girls’ Day ist Deutschlands größtes Berufsorien- tierungsprojekt für Mädchen. Auch die Hochschule Ruhr West lud MINT-interessierte Mädchen nach Mülheim an der Ruhr und Bottrop ein. Insgesamt konnten 170 Schülerinnen die Studiengänge der Hochschule kennenlernen und hinter die Kulissen schauen.

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Girls‘ Day am HRW Campus Bottrop

Lena (14) hatte zu Weihnachten ein Mikrocontroller-Board „Arduino“ geschenkt bekommen. „Das ei-

ne oder andere funktionierte trotz Handbuch nicht so wie ich wollte. Daher habe ich mich für den

Workshop „Digi4School“ angemeldet“, erklärt die Schülerin vom Freiherr-von-Stein- Gymnasium

aus Oberhausen. Nun programmiert sie mit weiteren elf Mädchen die Mikrokontroller. Sie bauen ein-

fache Schaltungen auf und steuern Speicherbauteile. Nach der Einführung in das binäre Zahlensystem

entwickeln sie die Steuerung für ein Lichtspiel (Lauflicht). Ist alles auf dem Mikrocontroller-Board

„Arduino“ richtig gesteckt, beginnen die LED-Leuchten zu blinken. Wie viel Informatik in der Mo-

dewelt steckt, zeigt der Workshop „StyleMile App“. Mit der App kann der eigene Modegeschmack

mit geteilten Fotos gezeigt werden. Klar, bewertet werden können sie auch.

Wie Selfies und Fotos für Instagram „gepimpt“ werden können, erklärten Informatikstudierende ih-

Instagram-Filter zaubern aus langweiligen Selfies ein cooles Foto! Ob die Fotos dann anders wahrgenommen werden, probierten die Schülerinnen selbst aus.

Mjellna (13), Aleksandra (14) und Antonia (14) vom Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen-Buer und weitere 12 Schülerinnen programmierten kleine Roboter und ließen sie auf den Fluren des Insti- tuts Informatik herumflitzen und tanzen.

ren Teilnehmerinnen. Denn

Elf Schülerinnen stellten Biodiesel aus Rapsöl, Palmfett und aus altem Pommes-Fett aus der HRW

Mensa her. „Spannend, umweltbewusst und nachhaltig“, darin sind sie die Mädchen einig.

Sehr zufrieden zeigte sich mint4u-Koordinatorin Tanja Lübbers nach diesem spannenden Tag: „Die

Mädchen kamen aus Bottrop, Oberhausen, Gelsenkirchen und waren begeistert von unseren Angebo-

ten. Sie waren überrascht, wie viel Informatik in Themen wie Mode oder in unserem Alltag steckt.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit bedeutet den jungen Mädchen auch immer sehr viel. Daher sind

Workshops, wie aus Rapsöl oder altem Pommes-Fett Biodiesel wird, bei uns stark nachgefragt und

schnell ausgebucht.“ Die Angebote am Bottroper Campus wurden mit dem zdi-Zentrum „mint4u“ ge-

staltet.

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Girls‘ Day am HRW Campus Mülheim an der Ruhr

Forschungslabore des Instituts Mess- und Sen- sortechnik anschauen und Anwendungsgebiete für Mikrocontroller aus den Bereichen Medizintechnik,

Robotik, Mechatronik und Elektrotechnik kennenlernen.

Am Mülheimer Campus programmierten Schülerinnen ihr digitales Haustier; ebenfalls mit der Ardu-

ino-Software. Bei Interesse konnten sich die Mädchen

Der Natur auf der Spur waren 15 Mädchen im Institut Maschinenbau und erlebten Bionik im Alltag.

Sie erfuhren mehr über die natürlichen Vorbilder von Drohne, Klettverschluss und Salzstreuer. Außer- dem lernten sie am Computer mehr über die Evolution, indem sie dafür sorgt, dass sich Frösche durch Mimese perfekt an ihre Umgebung anpassen. „Ich wollte mal sehen was es in der Natur sonst so gibt und was man abgucken kann. Im Oktober mache ich an der Hochschule auch ein Praktikum, weil mich der technische und naturwissenschaftliche Bereich sehr interessiert. Was ich werden will, weiß ich noch nicht genau, aber vielleicht was Technisches“, erklärt Manuela (14) vom Gymnasium Heißen ihr Interesse am Workshop.

Im Wirtschaftsinstitut ließen sich die Mädchen vom Strom mitreißen, nämlich dem, den sie selbst mit ihrer Muskelkraft gerudert haben. Danach gab es noch einen Vortrag über die Karrierechancen und- möglichkeiten von Mädchen: Ob Geschäftsfrau, Professorin, Rennfahrerin, Stierkämpferin oder Ma- schinenbauerin – Frauen sind in Männerberufen erfolgreich. Wir sprechen mit euch über Chancen und Nebenwirkungen und loten gemeinsam aus, was ihr für Möglichkeiten habt. Gestärkt und selbstbe- wusster verlässt Lara nach dem Vortrag von Prof. Dr. Olga Hördt den Hörsaal: „Ich fand gut, alles mal aufzuschreiben, was ich gut kann und machen möchte!“

„Etwa 100 Schülerinnen aus Mülheim, Oberhausen und angrenzenden Städten haben die Angebote hier in Mülheim besucht. Viele erklärten, dass sie mal etwas ausprobieren wollten, was sie noch nicht gemacht haben. Manche können sich einen naturwissenschaftlichen Beruf vorstellen. Das bestätigt uns, dass wir auch Mädchen für technische Berufe und Studiengänge begeistern können“, erklärt Insa Larson, zuständig für die mint4u-Angebote an der HRW in Mülheim.

Die Angebote am Mülheimer Campus wurden in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk (zdi = Zu- kunft durch Innovation) Mülheim an der Ruhr durchgeführt. „Ziel des zdi-Netzwerkes ist es, Weichen für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte am Mülheimer Wirtschaftsstandort schon während der Schulzeit zu stellen. Dafür ist es wichtig, Schülerinnen die Scheu vor eher männ- lich dominierten Berufsfeldern zu nehmen“, erklärt Monika Bruckmann das zdi-Engagement für den Girls‘ Day.

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