Girls’Day 2013

erstellt am: 15.04.2014 und zu finden in: Schüler Berichte

Es ist Donnerstag, der 25. April 2013, 8.37 Uhr und ich sitze … nein, nicht in meinem Klassenzimmer bei  Deutsch oder  Geschichte. Ich sitze in einem Hörsaal der Hochschule Ruhr West (HRW). Was ist passiert?

Alles begann im März 2013 als ich mich, wie viele andere Mädchen auch, über eine Internetseite zu einer Veranstaltung für den Girls’Day eintrug. In meinem Fall: „Digital Basics“.

Aber vielleicht sollte ich erst mal klären was es mit dem Girls’Day eigentlich auf sich hat. Am Girls’Day, welcher meist Ende April stattfindet, können Mädchen für einen Tag einen typischen Männerberuf wie Mechaniker, Informatiker oder Ingenieur ausprobieren und so all seine Vorzüge und auch Nachteile kennenlernen. Die Veranstalter des Girls’Day erhoffen sich davon, dass mehr Frauen Männerberufe ergreifen.

Inzwischen ist es 10:10 Uhr. Die Gruppe „Digital Basics“ (das sind 13 Mädchen, ein Professor und ein Student, welcher heute aushilft) geht nach dem kurzen aber aufschlussreichen Theorie-Part, in das zweite Gebäude auf dem HRW Campusgelände.

Doch für wen ist dieser Girls’Day eigentlich?

Der Girls’Day ist grundsätzlich für alle Mädchen von der 4.-12. Klasse. An meiner Schule, dem Vestischen Gymnasium Kirchhellen ist es im Lehrplan der 8. Klasse vorgesehen. Das bedeutet, für diesen Tag melden sich alle 8. Klässlerinnen für Projekte an und zwar nicht nur an der HRW.

Jetzt ist es 11:05 Uhr. Wir haben die letzte Dreiviertelstunde dafür genutzt, auf Steckbords Schaltungen mit Kabeln aufzubauen und so alle die LED´s auf dem Board  zum Leuchten zu bringen. Oder auf einer kleinen Anzeige alle möglichen Zahlen erscheinen zu lassen. Jetzt beginnen wir, mit sogenannten Androidbords Ampelschaltungen zu programmieren und aufzubauen. Dabei muss so manche erst einmal  nachgrübeln, welche Farben wie herum kommen und dass manchmal Rot und Gelb kurz gleichzeitig leuchten. Nachdem alle eine mehr oder weniger erfolgreiche Ampelschaltung zustandegebracht haben, beginnen wir mit eigenen Projekten, z.B. Lauflichtern, Ampelschaltungen für eine ganze Kreuzung oder mit einer sieben-sequent Anzeige. Sogar einen Würfel, der automatisch würfelt und dir das Ergebnis anzeigt, haben wir gebaut.

Ich fragte den Professor, was denn er vom Girls’Day halte. Er antwortete mir: „Ich finde es gut, dass es so etwas gibt, denn dadurch kommt in diese Art von Arbeit auch mehr Vielfalt und sicher auch etwas Bewegung.“

Wie die Zeit verfliegt! Es ist 14:30 Uhr und der Girls’Day ist jetzt offiziell beendet. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr  bin ich  garantiert wieder mit dabei und hoffe dann auf einen mindestens genauso spannenden Tag wie diesen.

Text: Franziska Bumiller, Vestisches Gymnasium Kirchhellen, Klasse 7

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