Das war die Schülerakademie Mathematik 2014

SAMMS steht für Schülerakademie Mathematik für Münster. In der Schülerakademie sollen mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 in besonderer Weise gefordert und gefördert werden. Anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Mathematik und ihrer Anwendungen dienen als motivierende Herausforderungen.
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen sich selbstständig und kreativ mit Fragestellungen auseinandersetzen, die deutlich über die Anforderungen des Mathematikunterrichts der Jahrgangsstufe hinausgehen, die Inhalte höherer Klassen jedoch nicht vorwegnehmen, können durch die Projektarbeit Mathematik in größerer Tiefe und Komplexität erfahren und haben Gelegenheit, ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessensgebiete zu erweitern, erleben, wie viel Freude es macht, sich mit anspruchsvolleren Fragestellungen auseinander zu setzen, und werden durch den Austausch mit Gleichgesinnten motiviert und in ihrer Begeisterung für Mathematik gestärkt, erfahren durch die Auswahl zur Teilnahme eine besondere Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen. (Quelle: www.samms.nrw.de)

Im Jahr 2014 nahmen drei Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6a und zwei Schülerinnen aus der Klasse 6b vom 2. bis 4. April am SAMMS-Projekt in der Aula der ehemaligen Lutherschule in Bottrop unter der Begleitung von Frau Vogelsberger teil.

Am ersten Tag wurden als allererstes alle in der Aula herzlich begrüßt und alle Workshops vorgestellt. Es gab diese Workshops:

Mindstorms programmiere einen Roboter
Scratch programmiere ein Computerspiel
Odysseus – Orientierung auf dem Meer
Das Geheimnis des Goldenen Schnitts
Fermi-Fragen (Fragen, worauf es keine genaue Antwort gibt.)

Danach haben wir Abstimmzettel bekommen, auf denen wir drei Wünsche aufschreiben durften. Während die Zettel ausgewertet wurden, haben wir eine Führung durch das Gebäude erhalten. Nach ungefähr zehn Minuten waren wir wieder in der Aula angekommen. Nun wurde bekannt gegeben, wer in welchem Workshop ist. Dann sind wir in die Workshops gegangen. Aber der Workshop Mindstorm ist ausgefallen, weil der Leiter krank war. Deshalb musste ich meinen Workshop wechseln. So bin ich bei „Odysseus – Orientierung auf dem Meer“ gelandet. Ich habe mir das Thema viel langweiliger vorgestellt, als es war. Wir haben ganz viel mit Winkeln gearbeitet. Danach haben wir noch etwas mit dem Kompass gearbeitet. Zwischendurch gab es von 12 bis 13 Uhr ein Mittagessen. Aber fast keiner hat solange gegessen, denn alle wollten nämlich weiterarbeiten. Und so endete das SAMMS-Projekt.

(Text: Philip Paschelke, Klasse 6, Gustav-Heinemann-Realschule Bottrop)

Spannender Schultag führt die 5d an die Hochschule Ruhr West

Die Klasse 5d des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Oberhausen besuchte am 6.12.2013 die Hochschule Ruhr West. Da es an diesem Tag um das Thema Bionik (Biologie und Technik) ging, erklärte Frau Dr. Gebhardt vom Institut Maschinenbau zuerst, welche Vorbilder es in der Natur gibt.

Wir erfuhren zum Beispiel, dass Schiffsbauer den Bug des Schiffes nach dem Delfinkopf bauen und dadurch weniger Treibstoff verbraucht wird. Danach bauten wir in Gruppen verschiedene Solarfahrzeuge.

Mit einer künstlichen Sonne brachten wir dann die gebauten Fahrzeuge in Bewegung.

Zum Schluss schauten wir uns einen spannenden Film über Dinge, die der Mensch bei der Natur abgeguckt hat. Es war ein toller Tag!

 (Text: Joshua Krupp, Klasse 5d, Heinrich-Heine-Gymnasium, Oberhausen)

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Girls’Day 2013

Es ist Donnerstag, der 25. April 2013, 8.37 Uhr und ich sitze … nein, nicht in meinem Klassenzimmer bei  Deutsch oder  Geschichte. Ich sitze in einem Hörsaal der Hochschule Ruhr West (HRW). Was ist passiert?

Alles begann im März 2013 als ich mich, wie viele andere Mädchen auch, über eine Internetseite zu einer Veranstaltung für den Girls’Day eintrug. In meinem Fall: „Digital Basics“.

Aber vielleicht sollte ich erst mal klären was es mit dem Girls’Day eigentlich auf sich hat. Am Girls’Day, welcher meist Ende April stattfindet, können Mädchen für einen Tag einen typischen Männerberuf wie Mechaniker, Informatiker oder Ingenieur ausprobieren und so all seine Vorzüge und auch Nachteile kennenlernen. Die Veranstalter des Girls’Day erhoffen sich davon, dass mehr Frauen Männerberufe ergreifen.

Inzwischen ist es 10:10 Uhr. Die Gruppe „Digital Basics“ (das sind 13 Mädchen, ein Professor und ein Student, welcher heute aushilft) geht nach dem kurzen aber aufschlussreichen Theorie-Part, in das zweite Gebäude auf dem HRW Campusgelände.

Doch für wen ist dieser Girls’Day eigentlich?

Der Girls’Day ist grundsätzlich für alle Mädchen von der 4.-12. Klasse. An meiner Schule, dem Vestischen Gymnasium Kirchhellen ist es im Lehrplan der 8. Klasse vorgesehen. Das bedeutet, für diesen Tag melden sich alle 8. Klässlerinnen für Projekte an und zwar nicht nur an der HRW.

Jetzt ist es 11:05 Uhr. Wir haben die letzte Dreiviertelstunde dafür genutzt, auf Steckbords Schaltungen mit Kabeln aufzubauen und so alle die LED´s auf dem Board  zum Leuchten zu bringen. Oder auf einer kleinen Anzeige alle möglichen Zahlen erscheinen zu lassen. Jetzt beginnen wir, mit sogenannten Androidbords Ampelschaltungen zu programmieren und aufzubauen. Dabei muss so manche erst einmal  nachgrübeln, welche Farben wie herum kommen und dass manchmal Rot und Gelb kurz gleichzeitig leuchten. Nachdem alle eine mehr oder weniger erfolgreiche Ampelschaltung zustandegebracht haben, beginnen wir mit eigenen Projekten, z.B. Lauflichtern, Ampelschaltungen für eine ganze Kreuzung oder mit einer sieben-sequent Anzeige. Sogar einen Würfel, der automatisch würfelt und dir das Ergebnis anzeigt, haben wir gebaut.

Ich fragte den Professor, was denn er vom Girls’Day halte. Er antwortete mir: „Ich finde es gut, dass es so etwas gibt, denn dadurch kommt in diese Art von Arbeit auch mehr Vielfalt und sicher auch etwas Bewegung.“

Wie die Zeit verfliegt! Es ist 14:30 Uhr und der Girls’Day ist jetzt offiziell beendet. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr  bin ich  garantiert wieder mit dabei und hoffe dann auf einen mindestens genauso spannenden Tag wie diesen.

Text: Franziska Bumiller, Vestisches Gymnasium Kirchhellen, Klasse 7